Was war die Motivation und Herausforderung für die Autoren des 2. Wettbewerbs auf Blog Q5?

Wir baten die Gewinner des 2. Wettbewerbs uns und unseren Lesern in ein paar Sätzen zu erklären, was die Motivation und Herausforderung war, etwas zu diesem durchaus anspruchsvollen Thema “Brief an mein jugendliches Ich” zu schreiben. Die Antworten ließen nicht lange auf sich warten.

Wir finden, dass allein diese Statements – in alphabetischer Reihenfolge – uns neugierig auf die Gewinner und Ihre Geschichten machen sollten!
Wenn die Geschichten lektoriert sind, werden wir sie online stellen und werden Sie rechtzeitig darüber informieren.


 

Antje Raabe-Pieper

Wieder habe ich mit großer Freude am Wettbewerb teilgenommen, nicht nur des erneut spannenden Themas wegen, sondern auch weil der ungewöhnlich herzliche informative Umgang mit uns ‘Schreiberlingen’ das Gefühl vermittelt, gut aufgehoben zu sein. Als ich im Rückblick auf mein langes, ereignisreiches Leben die Auswahl getroffen hatte, kam die größte Herausforderung: Wie formuliere ich den Einstieg? – Preisgeld? Unwichtig! Zu schreiben, sich an anderen zu messen, sein eigenes Können, aber auch seine eigenen Grenzen einzuschätzen – das zählt!


Barbara Fröhlich

Junge Menschen beobachten, ihnen zuhören, Gründe für ihr Verhalten entschlüsseln – all dies zusammen mit meinen zahlreichen Ideen oben in einen Filter stecken und schauen, ob unten packende Geschichten für meine Leser herauskommen


Bastian Klee

Zu beschreiben, wie alles flog und rappelte und knallbunt tobte und zu beschreiben, was eine Suche so alles bereithält und zu beschreiben, wie sehr die Suche das Finden beeinflusst. Ob es mir gelungen ist? 


Charly Friedrich

Was war die Herausforderung und weshalb habe ich teilgenommen?
Mir ist eine rare Außensicht auf das Thema “Jugend” gegeben, trotz meiner 20 Jahre. Für irgendetwas musste das gut sein.
Ausserdem wollte ich endlich neues finden, wenn man mich googelt. Etwas, was nicht mit Charly dem Affen zu tun hat.
Twitter: @IndigentArtist
Flickr: charly.friedrich
Ask.fm: CharlyFriedrich


Constanze Junker

Meine Mutter meint, man solle nicht rückwärts schauen, nicht über das Vergangene grübeln, weil es nicht zu ändern ist. Letzteres stimmt zwar, aber ich möchte doch wissen, wie und/ oder warum ich wurde, was ich jetzt bin. Mein „Brief an mein jüngeres Ich“ ist ein Ausschnitt dieser Überlegungen, zu dessen Niederschrift ich durch das Motto des Wettbewerbs angeregt wurde. Danke an BlogQ5.

Constanze Junker ist eine der Spezialistinnen von Quintessenz


Elke Werner

“Schreiben ist wie etwas noch einmal erleben. Nur versteht man es beim zweiten Mal besser.”


Friedel Mandelboum

 Am schlimmsten war es, sich überhaupt noch einmal herumdrehen zu müssen, immerhin bestand die Gefahr, dass es mir dann erginge wie Loths Weib! Mitgemacht habe ich bei dem Wettbewerb, weil ich meine alten Zähne nochmal wetzen wollte, bevor sie sie mir alle ausfallen.”


Gunda Jaron

MEIN jugendliches Ich … hätte die Leser sicherlich zu herzhaftem Gähnen verführt. Aber die Geschichte einer Freundin … eigentlich eines Freundes … oder vielleicht doch eher einer Freundin … auf diese Weise aufzuarbeiten, das hatte seinen ganz besonderen Reiz für mich.

www.quertextein.jimdo.com


Ingrid Frank

Ein Liebes-“Brief an mein jugendliches Ich“ ?! Das war längst fällig. Diese Ausschreibung fiel mir zu – Hätte sie mich, die mittlerweile Ältere,  nicht gefunden, hätte mein Jugend-Ich noch lange darauf gewartet Post von mir zu bekommen…

https://www.facebook.com/ingridfrank11/


Jan Tälling

Ich nehme Wettbewerbe an, wenn ich die Zeit dazu habe. Ungeachtet der Erfolgschancen, des Ergebnisses oder eines möglichen Gewinnes. Ich will eher wissen, ob ich das kann und ob es jemand gut genug findet, um es abzudrucken.

 


Jana Franke

Nachdem meine “Gute Luise” in ihrer ersten Anthologie gewonnen hatte und ich das Thema der Zweiten las, schrieb ich los.
Der warmherzige Umgangston und die Transparenz machten es leicht, das Preisgeld und die ISBN-Nr. zu vergessen.
Größte Schwierigkeit war die Anschlagsbegrenzung.
Ich freue mich bei der dritten Anthologie unter den Jurorinnen sein zu dürfen.

Jana Franke auf Facebook
Jana Franke hier bei den Autoren
Jana Franke Web – im Aufbau www.janafranke-potsdam.de/


Jens-Philipp Gründler

Gern machte ich bei diesem Wettbewerb mit, da ich das Thema sehr spannend finde. Es ist immer eine Herausforderung, literarische Texte zu verfassen, aber eine Auseinandersetzung mit einem fiktiven, jugendlichen Ich war eine ganz besondere.

http://jensphilippgruendler.net/


Johannes Kienzler

“Für mich als Jugendlicher war es ungewöhnlich, mich mit den jungen Jahren eines ehemaligen Nationalsozialisten zu beschäftigen. Umso mehr freut es mich, dass diese etwas andere Umsetzung des Themas auf Blogq5 Anklang gefunden hat


Joshua Clausnitzer

Die größte Herausforderung war die Differenz zu meinem ,, jugendlichen Ich”, da mancher meinen könnte, mit meinen 22 Jahren, sei ich selber noch ein wenig Jugendlicher. Warum habe ich mitgemacht, trotz des Wissens, kein Preisgeld zu bekommen? Zum einen finde ich die Idee hinter Quintessenz super und möchte dies unterstützen. Zum anderen möchte ich weiteren Menschen die Hoffnung vermitteln, dass man nie den Kopf hängen lassen sollte und vor allem mit sich selbst stets im Reinen sein sollte.

www.facebook.de/joshclausnitzer


Kirsten Braselmann

Es gab eine Zeit als Kind, in der mir ein paar ermutigende Worte aus der Zukunft gut getan hätten. Auszuprobieren, ob ich diese Worte passgenau und kurzweilig in die vorgegebene Form gießen kann, war eine spannende Herausforderung.

https://www.facebook.com/kirsten.braselmann


Lennart Rausch

Meine Geschichte versucht den Charakter der Jugend durch persönliche Erfahrungen zu beschreiben. Dazu gehören Erfahrungen mit der Schule, den Freunden und der ersten Liebe.
https://gedankenrauschweb.wordpress.com/ .


Maja Loewe
Eine sehr reizvolle Schreibaufgabe, sich selbst als Jugendliche zu treffen – mich hat erstaunt wie stark diese Stimme in mir immer noch ist. Ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, zuzuhören!

https://www.autorenwelt.de/users/maja-loewe

Maja Loewe auf Facebook


Marc Juraschitz

Tief vergraben in unseren Hinterköpfen bewahren wir meiner Meinung nach alle etwas ganz Großartiges auf, ein Geschenk an uns selbst. Doch solange wir nicht den Mut aufbringen es vor der Welt da draußen zu entpacken, ist es kein Geschenk, sondern nur eine Gedenkstätte unseres Potenzials.


 Marie Hesse

Schreiben gibt mir die Möglichkeit in eine Welt einzutauchen, die nur in meinem Kopf existiert. Diese Texte für andere zugänglich zu machen, bedeutet sie in mein Innerstes hineinschauen zu lassen. 

www.teilzeitpoetin.de 


Marina Heidrich

Schreiben ist immer auch Therapie. Besser als Antidepressiva, billiger als Shopping, bequemer als eine Zwangsjacke – und fast so gut wie ein Glas Champagner. Ein Schreibblock, ein Stift, eine Flasche Veuve Clicquot und eine Zeitmaschine – dann wäre mein Leben derzeit perfekt.

https://www.facebook.com/marina.heidrich


Monika Dittrich

Die größte Herausforderung: Mutig den verpassten Chancen ins Auge sehen – und  sich trotzdem akzeptieren!


Peggy Wolf

— kommt später —

www.autorinpeggywolf.net


René Vennmann

“Es scheint ein kleiner Schritt für meine Autorenkarriere zu sein, aber ein großer für mein literarisches Selbstbewusstsein, denn kleine Presse ist besser als keine Presse.”

https://www.facebook.com/rene.vennmann


Simone Funk

Es war teilweise gar nicht so leicht die Balance zu finden, um jemandem Mut für die Zukunft zuzusprechen, ohne belehrend zu wirken oder so zu klingen als wäre alles egal. Für mich ist es nicht entscheidend ob bei einem Wettbewerb ein Preisgeld ausgelobt wird, ich lasse mich einfach gerne von den Themen inspirieren.

http://www.simonefunk.de


Steffi Krumbiegel

Die größte Herausforderung lag darin, erst einmal zu ergründen wie weit ich mit meiner Geschichte gehen könnte, was ich über mich dem Leser preisgeben würde. Auch wenn vieles erfunden ist, so stimmen ein paar Kleinigkeiten mit meinem Leben überein.

Blog Q5 hat ein sehr hohes schriftstellerisches Niveau, persönlich wollte ich mich verbessern und genau aus diesem Grund nahm ich zum zweiten Mal Teil. Wieder überzeugte das Thema und ich konnte mich damit identifizieren.

https://www.facebook.com/SteffiKrumbiegel/
http://goetterkinder.blogspot.de/
https://www.instagram.com/steffikrumbiegel/

https://twitter.com/SteffKrumbiegel


 Susanne Horn

Es ist ein herrliches Gefühl Geschichten zu schreiben und damit LeserInnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern oder auch mal zum Nachdenken anzuregen. Ich würde mich freuen, wenn „Du hast mich stark gemacht“  Menschen motiviert, für ihr persönliches Glück zu kämpfen.

www.susannehorn.jimdo.com
www.wuerdevollsterben.jimdo.com


Susanne Marie Hüttner

Das Thema hat mich persönlich angesprochen und ich hatte Lust, mich damit auseinanderzusetzen. Ich habe das Schreiben an die” jüngere Version meiner selbst” als interessant und bereichernd empfunden.


Thekla Kraußeneck

Sailor Moon war die Heldin meiner Kindheit. Indem ich unsere Geschichte literarisch verarbeitet habe, ist mir die Versöhnung mit einer schwierigen Zeit gelungen – eine schöne Erfahrung.


Ulrike Engels-Koran

Es war für mich sehr reizvoll, für Ihre Ausschreibung meinen Blick rückwärts zu richten und zu überlegen, was ich gerne- aus reichlich Abstand- meinem jugendlichen Ich vermitteln würde. Die Antwort war: Nichts!
Ich freue mich daran, an dieser liebevoll aufgemachten Anthologie mitzuwirken und das war für mich als Motivation ausreichend.


Ursula Kubik

— kommt später —


 

 

 

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