Autoreninterview

Celine Georg

Celine Georg – Sie ist die Gewinnerin des Publikumspreises des 1. Schreibwettbewerbs von Blog Q5 “Alte Liebe rostet nicht”

Du warst die Jüngste unter den Autoren des 1. Wettbewerbs auf Blog Q5. In Deiner Kurzvita steht, dass Du mit 8 Jahren angefangen hast zu schreiben. Was für ein Buch war das und hattest Du keine Angst gleich ein so großes Projekt zu starten?

Ich erinnere mich noch genau, dass ich mich nicht plötzlich hingesetzt und beschlossen habe: „So, ich schreibe jetzt ein Buch.“ (damals hatte ich nicht mal ansatzweise den Gedanken daran, dass ich mal Bücher schreiben würde), sondern einfach anfing, eine Geschichte zu schreiben, weshalb ich natürlich auch keinerlei Befürchtungen hatte, es sollte ja nichts Großes werden.
Im Laufe des Schreibens bemerkte ich dann, dass diese Geschichte sich immer weiter entwickelte und ausbaute, weshalb sie schlussendlich mit 200 Seiten auch als „Buch“ bezeichnet werden konnte.
Das Genre würde ich in eine Mischung zwischen Mystery und Fantasy einordnen.
Mittlerweile habe ich mein Genre jedoch ziemlich verändert und greife eher auf realistisch geschriebene Geschichten mit meist dramatischem Hintergrund zurück.

Dein Thema mit dem Du gewonnen hast, drehte sich um Alzheimer. Sehr ungewöhnlich für eine so junge Autorin. Wie kamst Du zu diesem Thema?

Tatsächlich habe ich keine persönliche Verbindung zu dem Thema Demenz, sondern wurde durch einen wirklich berührenden Poetry-Slam-Vortrag und einer Fernsehdokumentation über dieses Thema zu meiner Geschichte inspiriert.

Du hast den Publikumspreis gewonnen. Hier können Autoren zeigen, dass neben dem Schreiben auch ein wenig Werbung machen wichtig ist. Was rätst Du Teilnehmern, wenn das Voting beginnt? Wie sollen Sie vorgehen?

Zu aller erst sollten sie natürlich ihrer Familie und ihren Bekannten Bescheid geben, denn diese unterstützen einen meist sehr gut und empfehlen die Geschichte im besten Fall auch noch weiter, sodass man an immer mehr Reichweite gewinnt.
Ein ebenfalls sehr empfehlenswerter Tipp in der heutigen Zeit sind die sozialen Netzwerke. Ich selbst habe zum Beispiel einen Link per What’s App verschickt, welcher dann zurückblickend auch wirklich oft weitergeleitet wurde.

Was für ein Buch liegt zur Zeit in Deinem Zimmer und hast Du ein bestimmtes Genre, welches Du am liebsten liest?

Momentan lese ich das Buch „Das also ist mein Leben.“ Von Stephen Chbosky.
Grundsätzlich habe ich mich auf kein bestimmtes Genre festgelegt und bin vielseitig interessiert. Außer Science-Fiction lese ich eigentlich alles und am liebsten Bücher, die eine gewisse Dramatik beinhalten oder thematisieren.

Darf ich fragen, ob Du regelmäßig schreibst, oder lieber nur in den Ferien, im Winter? Schreibst Du zur Zeit an etwas Neuem, oder lässt Dir Schule etc. kaum Zeit hierfür?

Ich schreibe so oft es mir möglich ist, was durch die Schule jedoch sehr stark eingeschränkt wird, da sie wirklich die aller meiste Zeit in Anspruch nimmt. Das ist auch der Grund, weshalb ich in den Ferien viel mehr schreibe, aber nur, weil ich dann schlicht und einfach mehr Zeit dafür habe.
Ziemlich passend finde ich hier die Worte von Nora Roberts: „A writer never finds the time to write. A writer makes it. If you don’t have the drive, the discipline and the desire, then you can have all the talent in the world, and you aren’t going to finish a book.“
Wenn ich zu lange keine Zeit zum Schreiben finde, merke ich allerdings einen Zustand, den ich als „Kreativitätsanstau“  bezeichnen würde und das kann dann wirklich so „schlimm“ werden, dass ich es kaum mehr aushalten, geschweige denn an etwas anderes denken kann, sodass ich mich, egal wie alle Umstände sind, einfach sofort hinsetzen und schreiben muss.

Mit 12 Jahren habe ich angefangen, mein zweites Buch zu schreiben und es im Januar diesen Jahres beendet. Momentan überarbeite ich es noch, schreibe parallel aber immer auch an Kurzgeschichten.

Zum Schluss – möchtest Du später das Schreiben zum Beruf machen und wenn ja, in welche Richtung kannst Du Dir vorstellen?

Natürlich wäre der Beruf Schriftsteller ein absoluter Traumberuf für mich, jedoch werde ich das voraussichtlich erstmal nebenberuflich machen.
Da eine weitere Leidenschaft von mir das Fotografieren ist, gehe ich perspektivisch in die Richtung Journalismus, da dieser Beruf sowohl das Schreiben, als auch das Fotografieren vereint.

Celine, ich danke Dir für die Zeit und die Antworten.

PS: Celine möchte unbedingt sich weiterentwickeln und freut sich über Kommentare die ihr dabei helfen. Also wer hat Lust ihre Geschichte “Unvergesslich” zu lesen und zu kommentieren?

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