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Als Wettbewerbs-Organisatorin lerne ich dazu

Selbst nach dem 6. Wettbewerb und dem zweiten für einen guten Zweck, lerne ich als Wettbewerbs-Organisatorin noch dazu. Ich möchte Euch daran teilhaben lassen, denn oft beklagen sich Autor*innen bei mir in Gesprächen oder Mails über Verlage, wo sie schlecht betreut werden, über die mangelnde Transparenz, warum diese so strikt vorgehen, warum es solange dauert, das der Ablauf unklar ist, warum sie nicht benachrichtigt werden und vieles mehr. Da mein Mann und ich erst seit letztem Jahr einen Verlag gründeten, kann ich meine bzw. unsere Erfahrungen an Euch weitergeben. Vielleicht führt das zu mehr Verständnis auf beiden Seiten. Natürlich habe ich keine Kenntnis, wie andere Verlage intern arbeiten, ich kann nur von meinen Aha-Erlebnissen berichten.

Mindestzeilenanzahl bis Maximalzeilenanzahl

Beispielsweise fällt gerade beim Satz von “Über Mut – Über Leben – Vom Opfer zum Helden” auf, dass einige Geschichten sehr kurz sind. Das habe ich selbst verschuldet, denn vor dem Wettbewerb erreichten mich Emails mit der Frage:”Darf die Geschichte auch kürzer sein?” Regelmäßig antwortete ich:”Natürlich, sie sollte nur nicht länger sein”. Ich hatte nicht bedacht, dass manche Geschichten sehr kurz sind. Wenn ich es einmal zusichere, dann gilt das natürlich auch für alle. Daher habe ich dann auch Geschichten die ebenfalls recht kurz waren, bei einer ersten Prüfung auch für die Jurorinnen freigegeben. Ohne die Autor*innen zu informieren. Das hat zur Folge, dass von den vier Seiten, die jede/r Autor*in im Buch zur Verfügung stehen, die vierte komplett leer bleibt. Das sieht dann schon ein wenig seltsam aus. Vor allem, wenn jetzt hier nicht einheitlich die Kurzvita steht. Jetzt weiß ich eben, dass ich eine Mindestzeilenanzahl bis Maximalzeilenanzahl in die Teilnahevoraussetzungen schreiben muss.
Und: Auch beim nächsten Buch werden Kurzvitae Pflicht sein und wenn es nur ein 3-Zeiler-Statement ist. Statements dann für die Pseudonyme, damit diese anonym bleiben können. Aber für die Einheitlichkeit braucht es das.

Trotzdem auch für dieses Buch gilt: Alles wird gut! 🙂 Versprochen.

Ergänzung der Teilnahmebedingungen beim nächsten Wettbewerb

Diese werden sein: Wer eine Geschichte einreicht, verpflichtet sich mindestens wöchentlich sein Emailfach zu kontrollieren und – falls nötig –  auf meine Emails zeitnah zu antworten. Warum? Das erkläre ich gern.
Wir haben uns alle angestrengt, nachdem die Einreichfrist abgelaufen war, zügig alle weiteren Schritte einzuleiten. Jede Geschichte wurde gelesen und intern bewertet – und dies jeweils von allen Jurorinnen, also Jessica Rösler, Kristin Dose, Jessica Druschke und mir. Zusätzlich haben wir uns einen Samstag hier in Heppenheim getroffen, sind alle Geschichten durchgegangen und haben weitere Schritte vereinbart.
Dann kam auch die tolle Korrektur von Frauke Kurzawaski und die Revision von Rosa Ananitschev.

Natürlich kann es nicht sein, dass wir uns hier beeilen, um dann wochenlang auf einige Säumige zu warten. Das heißt, dass heute Mitternacht für 3 Autor*innen dann die Deadline ist und ihre Geschichte nicht in Buch erscheinen wird. Schade, nicht wahr?
Übrigens gilt dies auch für Alle, deren unterschriebener Autorenvertrag nicht innerhalb der nächsten 2 Wochen bei uns eingetroffen ist. Ohne Vertrag keine Teilnahme.

Doch jetzt freuen wir uns sehr auf tolles Buch. Barbara hat ein paar Beispielkapitel gesetzt und ich bin immer froh, wie sie es versteht, reine Textseiten so gut zu gestalten, dass es eine Freude für die Leser ist.

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