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Ein Jahr ist vergangen, das vielen Autorinnen und Autoren, den Jurorinnen und auch uns zeitweise sehr viel Energie abverlangte. Inklusive  der Verlagsgründung. Wer das nochmals nachlesen will, kann das unten tun.

5.000 Euro haben die 60% des Erlöses abgeworfen, und sie wurden auf zwei Hospize aufgeteilt. Natürlich haben wir auch unser lokales Hospiz hier an der Bergstraße mit 2.000 Euro bedacht. Der Hospizverein gewinnt enorm viele Spender, ist sehr aktiv, Künstler, Promis und eine große regionale Zeitung engagieren sich fortlaufend. Hier konnte ich nicht nachfragen, wie die Spenden verwendet wurden, doch wurde mir zugesichert, dass damit Wünsche der Gäste dort möglich gemacht werden. Ein schöner Gedanke, ähnlich des Wünschewagens.

Das andere Hospiz liegt in Wittmund / Norddeutschland und ist ein ambulanter Hospizdienst. Dorthin wurden 3.000 Euro gespendet. Eine der Jurorinnen, Christa Lübken, hat dort mittlerweile die Leitung übernommen, und nahm sich trotzdem die Zeit, mir auf meine Frage zu antworten. Ich möchte Euch auf diesem Weg daran teilhaben lassen.

Ich fragte sie per Email:

… Was wurde aus dem Gewinn – bei Euch wissen wir ja, dass es in die Fortbildung ging. Aber schön wäre jetzt ein Feedback der Frauen dazu. Hat es was gebracht, gab es einen Aha-Moment, erleichterte das Eure Arbeit oder ähnliches. Jetzt war ich gerade auf Eurer Webseite und sah bei den Presseartikeln, dass Ihr eine Fortbildung bereits gemacht habt. War es jetzt diese Fortbildung die „Du fehlst“ ermöglicht hat? …

Christa antwortete:

Seit Anfang des Jahres leite ich den Dienst alleine, meine neue Kollegin beginnt ihren Dienst ab Oktober hier und ich habe gerade die Aufgaben von 2 oder manchmal 3 Koordinatorinnen zu erledigen. Es geht mir aber noch gut damit, schiebe nur manchmal einiges vor mir her und ich merke es läuft mir auch nicht davon.

Also das mit der Trauerbegleitung ist echt super gelaufen. Es haben sich 16 Teilnehmer/innen schulen lassen und einige sind auch schon bei uns aktiv in der Trauerbegleitung eingesetzt worden. Sehr, sehr hilfreich und entlastend für mich. Es sind aber auch tolle ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen und Begleiter darunter. Sie besitzen eine unglaubliche Gelassenheit und gehen voller Empathie und Verständnis zu den trauernden Menschen und begleiten sie wunderbar. Ich bin bekomme viele positive Rückmeldungen von den Trauernden und auch die Ehrenamtlichen sind von ihrer neuen Aufgabe ganz erfüllt.

Zwei der Teilnehmerinnen besuchen jetzt noch den Aufbaukurs in Hamburg bei Peggy Steinhauser, der Leiterin Lotsenhaus vom Leuchtfeuer Hamburg.

Das heißt, nach Beendigung der Fortbildung können sie auch selbstständig Gruppen in unserem Dienst anbieten und leiten. Sie werden demnächst bei uns ehrenamtlich eine Trauergruppe aufbauen und monatlich anbieten. Sie sind aber schon jetzt so häufig für uns im Einsatz, ich hätte es sonst gar nicht geschafft. (Die Nachfrage wächst mit dem Angebot)

Die Fortbildungskosten und weitere Kosten für die Beiden werden von uns finanziert, eben durch Spenden, Zuschüsse und solch tollen Aktionen. Außerdem konnte ich noch 2 neue Ehrenamtliche für die Leitung der Kindertrauergruppe gewinnen. Auch die tollen Begleiterinnen brauchen dringend eine Fortbildung in dem Bereich – Kindertrauergruppen leiten, die im nächsten Jahr stattfinden wird.

Du siehst, wir entwickeln uns toll weiter, dank solcher Projekte.

Dir noch mal alles Gute für weitere tolle Projekte, herzlichen Dank, dass ich bei dem Trauerprojekt dabei sein durfte und natürlich für die finanzielle Unterstützung unserer Arbeit.

Was für eine Freude!

Ich hoffe, dass alle Autorinnen und Autoren, alle Mitwirkenden wie Veranstalterinnen von Lesungen, Käufer*innen von #Dufehlst sich ebenfalls darüber freuen, dass sie nun einen Teil daran mitgewirkt zu haben. Mir bleibt der Wunsch, dass unser jetziges Buchprojekt #ÜberMutÜberLeben ebenso erfolgreich wird.

 


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