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Hurra, wir haben es geschafft. Fast.

Es ist ein seltener Moment. Und hoffentlich der letzte dieser Art – wir wurden gehackt. Ich habe im Zuge dieses Wiederaufbaus von meinem Mann das Wort ‚Skriptkiddies‘ gelernt. Junge Kerle und Mädels (?), die mit einer Lust an destruktivem Zeitvertreib, Skripte schreiben und versuchen ins Netz einzuschleusen, um möglichst viele Webseiten zu beschädigen. Gleichzeitig ein nicht so seltener Moment für mich, dass man sich augenblicklich alt fühlt. Früher haben Jungs auf Flaschen geschossen, oder mit der Zwille und Steine Scheiben von alten Fabrikgebäuden zerdeppert, Kartoffeln in Auspüffe gesteckt, Kirschen geklaut, Mülltonnen umgekippt oder ähnlichen Unfug. Jepp, früher. 😉 Nun noch die Info, dass die Webseiten keineswegs perfekt sind, aber wir wollen jetzt erst einmal wieder die PS auf die Straße kriegen. Wir arbeiten also während der Fahrt weiter.

Die Konsequenz

Wir sind nun im Netz durch Google & Co. nicht mehr gut mit den verschiedenen Hashtags zu finden. Blog Q5 fiel im Ranking der relevanten Seiten, und das tut letztendlich dem Buch #ÜberMutÜberLeben nicht gut. Auch nicht der Reichweite der Autor:innen die bisher teilgenommen und sich engagiert haben. Denn egal bei welchem Wettbewerb, ihre Geschichten werden immer noch aufgerufen, gelesen und darunter, wenn gewollt, die Autorenwebseiten oder Kontaktmöglichkeiten. Mal ganz davon abgesehen, dass wir mehrere Wochen nicht online den Lesern Unterhaltsames bieten konnten. Aber das wäre ja geschenkt. Daher eine erste Bitte: Schaut Euch auf dem Blog um, klickt so oft es geht immer wieder in den nächsten Wochen drauf. Das hilft uns wieder von Google bemerkt zu werden.

Zeit für ein Resümee

Ich habe über 4 Jahre mit wirklich unfassbar viel Herzblut und Zeitaufwand den Blog Q5 aufgebaut, um eine ordentliche Reichweite und eine namhafte Anzahl an Newsletter-Abonnenten, die an den Themen interessiert sind, zu bekommen. All dies ohne Werbung zu schalten, die hierfür natürlich ein „Brandbeschleuniger“ und bares Geld gewesen wäre. Ich habe Schreibwettbewerbe durchgeführt, habe ein 360° Konzept entwickelt für die „Bücher für guten Zweck“. Also Autor:innen spenden Geschichten, Autor:innen bewerten Autor:innen, organisieren eigene Lesungen, machen mit unseren vorbereiteten Postkarten und Plakaten Werbung. Habe Bücher gestaltet und gestalten lassen. Persönliche Betreuung, Transparenz – auch wenn es Arbeit macht – sind mir wichtig. Ja, sogar extra einen Verlag mit meinem Mann gegründet und dann auch diese Arbeit übernommen. Wichtig sind mir gesellschaftliche Themen, die gern verschwiegen werden, die im Mainstream keine Chance haben, wahrgenommen zu werden, und ich weiß bereits jetzt, dass ich bzw. wir einiges bewirkt habe/n.
Ich habe tolle Menschen virtuell und auch reell kennengelernt und habe selbst an Wettbewerben teilgenommen wie Smart Hero Award und StartSocial und wertvolles Feedback erhalten. Ich weiß nun, für mich und meinen Mann ist dieses Projekt „Bücher für den guten Zweck“ eigentlich zu groß. Wir sollten uns auf zwei bis drei Ziele zur Weiterführung konzentrieren und nicht an zu vielen Baustellen gleichzeitig arbeiten, da sonst das Gesamtprojekt leiden kann.

Den Stier bei den Hörner packen

Nun ist es Zeit, alle Herausforderungen zu sortieren und den Stier bei den Hörnern zu packen. Mit Euch! Ohne Eure Hilfe heißt, dass wir das auf lange Sicht nur noch hier lokal oder regional durchführen können.

So lade ich Euch alle dazu ein bei den folgenden Überlegungen sich aktiv mit Zwischenrufen, eigenen Ideen und Engagement mitzuwirken. Gern über die Kommentarfunktion unten, damit Ihr Euch gegenseitig auf neue Ideen bringt. Bitte lest hier nicht drüber hinweg, sondern bringt Euch ein.

 Mein Traum

Ein Verein, gemeinnützige GmbH? und auch kompetente Schriftführer, Schatzmeister etc. hierfür. Durch den Mitgliedsbeitrag bspw. 15 Euro  und organisierten Spenden, – die immer wieder neu initiiert werden müssen – einen Literaturwettbewerb mit einem schönen Gewinn zu installieren. Werbefachleute die diesen auch begleiten. Langfristig vielleicht auch AutorInnentage mit Lesungen entlang der Bergstraße (der Toscana Deutschlands) zur Zeit der Mandelblüte #BlütenLese und der #WeinLese. Vielleicht eine/n Tourismusexpertin oder –experten, welche das als eigenes Projekt begleiten

 Welche bisher bekannten Herausforderungen sind zu bewältigen?

Auch wenn wir ein 360° Konzept haben, liegt die Hauptlast auf max. 3 Personen.

  1. Eine Idee zur Mitarbeitergewinnung mit Kompetenzen, die das Team gut ergänzen? Wir brauchen PR-und Social Mediafachleute, wir brauchen Fundraiser, damit wir auch Spenden eintreiben können.
  2. Dazu wäre eine gemeinnütziger Verein gut, aber wie kommen wir an Mitglieder, die auch jünger als 60+ sind? Junge Menschen gehen nicht mit langfristiger Perspektive in Vereine. Bisher waren wir stolz darauf, dass wir bundesweit projektbezogen Menschen die Möglichkeit geben, über einen absehbaren Zeitraum sich zu engagieren. Aber damit kann man nicht planen.
  3. Wir brauchen eine Schirmherrin, einen Schirmherrn – das könnte Türen öffnen – glaubt mir, ich habe unendlich viele erfolglos angeschrieben. Was wir brauchen, ist ein direkter Kontakt, der überzeugen kann.
  4. Wir brauchen auch auch Geld, um die Arbeiten, wie Rechnung schreiben, Steuer, Versand auslagern zu können und um richtig Werbung machen zu können.
  5. Was könnte das gemeinsame attraktive Ziel sein, dass Euch dazu bringt mitzumachen?

 Ich freue mich sehr über Dein Feedback, Deine Ideen, und nun zum Schluss noch möchte ich Dir die vertonte Geschichte von Marie Rudolph „Ich ließ Drachen auf ihn stürzen“ auf der Startseite ans Herz legen. Ein unerwartetes Geschenk, ein Engagement das sicher ausbaufähig ist.

Mit ganz lieben Grüßen

Eure Petra

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