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‚Gerüche‘ von Agnes Gossen-Giesbrecht

Geräusch des Regens in den Blättern,
die Sonne lässt sich nicht vertreiben.
Die stille Freude, Sommerwetter.
Ein leichter Wind, so zart wie Seide,
Luzernenduft aus meiner Kindheit,
vom reifen Korn ein Brotgeruch
bringt er in Wellen.
Die Welt so weit
und liegt zu meinen Kinderfüssen.
Wie lang es her ist und wie nah!
Aus Sommerküchen weht ein süßer
Duft gekochter Marmelade – jedes Jahr…

Der Herbstwind treibt die Wolken näher,
wie Berge türmen sie sich dunkel.
Doch die Erinnerung ist zäher
und – siehe da – dazwischen funkelt
ein Sonnenstrahl…

Außer Konkurrenz die Januarbeiträge ‚Erinnerungen und Gerüche‘

1. Was bleibt? Barbara Nagel
2. Da liegt was in der Luft – Petra Schaberger

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