Redewendung – In die Bredouille kommen

Redewendung – In die Bredouille kommen

Oder wie der Berliner sagt: „Bredullje“ 😉

Wird gern genommen, für jemanden der in eine unangenehme Lage gekommen ist, in arge Bedrängnis. Das Wort wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den deutschen Sprachgebrauch eingeführt .

Woher kommt es?

Französisch heißt „bredouille“ Matsch. Wer früher bspw. mit der Kutsche im Matsch oder Schlamm versank, war eindeutig in einer unangenehmen Situation, man kam da nur schwer raus.

Wen es interessiert kann hier weitere Redewendungen erkunden

Ein X für ein U vormachen

Den Faden verloren

Beleidigte Leberwurst

Diese Seite teilen

Über den Autor:

In den 60ziger Jahren aufgewachsen, die Generation vor mir hatte sauber den Muff unter den Talaren weggekehrt. In den 70ern kamen neue politische, meist grüne, Themen, in der Musik war mehr Avantgarde, Glitter und Pompösrock. Steve Jobs und Bill Gates machten sich auf die Welt zu verändern und das Telefon hatte noch eine Wählscheibe. Man lebte in WGs, führte Diskussionen über Putzpläne, studierte oder machte eine Ausbildung. Man organisierte sich 'offline' nur mit einer mündlichen Absprache und Hilfe einer Uhr. Im Urlaub schrieb man vielleicht Postkarten und knipste Bilder auf Filmrollen und man reiste per Anhalter oder mit dem Zug. Doch die Zeiten bleiben bewegt. Mit meinem Mann leite ich heute Quintessenz – die Manufaktur für Chroniken [ www.quintessenz-manufaktur.de ] und jeden Tag begegnen uns neue Menschen, deren Geschichten und neue Themen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar