Woher kommt die Redewendung – Den Faden verloren?

Den Faden verlieren, heißt nicht weiter wissen. Beispiel:
Mitten im Vortrag stockte die Rednerin. Sie hatte den Faden verloren. Mit einem Blick auf den von ihr vorbereiteten #Leitfaden fuhr sie fort …

Wir alle nutzen diese Redenwendungen, doch woher kommen sie?
Haben Sie schon einmal vom Ariadnefaden gehört?

Ariadne ist eine der weiblichen Hauptfiguren in einer griechischen Sage. Sie ist die Tochter des König Minos von Kreta. Auf der Insel lebte ein Zwitterwesen  – halb Stier – halb Mann – in einem Labyrinth welches Menschenopfer verlangte. Theseus – Königssohn aus Athen – bezwang den Stier und fand wieder heraus, weil Ariadne ihm einen Garnknäul gab, den er am Anfang des Labyrinths befestigte und abspulte. So liegt es auf der Hand: Er durfte den Faden nicht verlieren. Auch überlebte diese Geschichte im Wort ‚Leitfaden‘.
Homer hätte daran seine große Freude.

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Lest hier, warum es heißt: Ein X für ein U vormachen