Woher kommt die Redewendung – Den Faden verloren?

Woher kommt die Redewendung – Den Faden verloren?

Den Faden verlieren, heißt nicht weiter wissen. Beispiel:
Mitten im Vortrag stockte die Rednerin. Sie hatte den Faden verloren. Mit einem Blick auf den von ihr vorbereiteten #Leitfaden fuhr sie fort …

Wir alle nutzen diese Redenwendungen, doch woher kommen sie?
Haben Sie schon einmal vom Ariadnefaden gehört?

Ariadne ist eine der weiblichen Hauptfiguren in einer griechischen Sage. Sie ist die Tochter des König Minos von Kreta. Auf der Insel lebte ein Zwitterwesen  – halb Stier – halb Mann – in einem Labyrinth welches Menschenopfer verlangte. Theseus – Königssohn aus Athen – bezwang den Stier und fand wieder heraus, weil Ariadne ihm einen Garnknäul gab, den er am Anfang des Labyrinths befestigte und abspulte. So liegt es auf der Hand: Er durfte den Faden nicht verlieren. Auch überlebte diese Geschichte im Wort ‚Leitfaden‘.
Homer hätte daran seine große Freude.

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Lest hier, warum es heißt: Ein X für ein U vormachen

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Über den Autor:

In den 60ziger Jahren aufgewachsen, die Generation vor mir hatte sauber den Muff unter den Talaren weggekehrt. In den 70ern kamen neue politische, meist grüne, Themen, in der Musik war mehr Avantgarde, Glitter und Pompösrock. Steve Jobs und Bill Gates machten sich auf die Welt zu verändern und das Telefon hatte noch eine Wählscheibe. Man lebte in WGs, führte Diskussionen über Putzpläne, studierte oder machte eine Ausbildung. Man organisierte sich 'offline' nur mit einer mündlichen Absprache und Hilfe einer Uhr. Im Urlaub schrieb man vielleicht Postkarten und knipste Bilder auf Filmrollen und man reiste per Anhalter oder mit dem Zug. Doch die Zeiten bleiben bewegt. Mit meinem Mann leite ich heute Quintessenz – die Manufaktur für Chroniken [ www.quintessenz-manufaktur.de ] und jeden Tag begegnen uns neue Menschen, deren Geschichten und neue Themen.

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