Woher kommt die Redewendung – Ein X für ein U vormachen?

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Woher kommt die Redewendung – Ein X für ein U vormachen?

Auch die Erklärung mancher Redewendung ist nach ein paar Jahren zurück auf Blog Q5. Immer Montags im Wechsel mit unserem Biografierätsel.

Ein X für ein U vormachen heißt „betrügen“. Doch woher kommt’s?

Römische Ziffern liegen hier der Redensart zugrunde.
Die römische Ziffer 10 wurde mit dem Buchstaben X dargestellt. Die Ziffern 5 mit einem V.
Nun wurde das Zeichen U früher wie ein V geschrieben. Wenn nun ein Gläubiger ein X aus einem V machte, indem er die Striche verlängerte, betrog er seinen Schuldner. Er machte aus einer 5 eine 10.

Ich kann dazu nur sagen: “Werft den pösen Puben auf den Poden” 😀

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Über den Autor:

In den 60ziger Jahren aufgewachsen, die Generation vor mir hatte sauber den Muff unter den Talaren weggekehrt. In den 70ern kamen neue politische, meist grüne, Themen, in der Musik war mehr Avantgarde, Glitter und Pompösrock. Steve Jobs und Bill Gates machten sich auf die Welt zu verändern und das Telefon hatte noch eine Wählscheibe. Man lebte in WGs, führte Diskussionen über Putzpläne, studierte oder machte eine Ausbildung. Man organisierte sich 'offline' nur mit einer mündlichen Absprache und Hilfe einer Uhr. Im Urlaub schrieb man vielleicht Postkarten und knipste Bilder auf Filmrollen und man reiste per Anhalter oder mit dem Zug. Doch die Zeiten bleiben bewegt. Mit meinem Mann leite ich heute Quintessenz – die Manufaktur für Chroniken [ www.quintessenz-manufaktur.de ] und jeden Tag begegnen uns neue Menschen, deren Geschichten und neue Themen.

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