Meine sudetendeutsche Großmutter, Folge 2

“Nammt ok Gorrken mit !”

Meine sudetendeutsche Großmutter, Folge 2

Meine sudetendeutsche Großmutter, Folge 2

Da der Beitrag “Der verschwundene Dialekt meiner sudetendeutschen Oma” so häufig gelesen (und auch fleißig kommentiert) wird, habe ich mich dazu aufgerafft, weitere Episoden mit meiner Großmutter zu schreiben.

Hier nun Folge 2, die sich mit den Kochkünsten der Oma Anni beschäftigt. Nein, sie war keine große Köchin, nur wenige Gerichte kamen auf den Tisch. Aber die waren dann sehr gelungen und erfreuten sich großer Beliebtheit in der Familie.

Ich freue mich auf die Kommentare, wo sicherlich eine ganze Menge von Erinnerungen an die deutschböhmische Küche geteilt werden.

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Über den Autor:

1963 war ich 16 Jahre. Ich las neue Literatur, bastelte mit dem Funk. Es gab noch das magische Auge am Radio, man konnte einzelne Schrauben kaufen, es gab noch Tonbänder und auf den Autobahnen war selbst bis Frankfurt wenig Verkehr. Später dann Jimi Hendrix und die Studentenbewegung. Ich hatte einen VW-Bus und konnte nun reisen wohin ich wollte. Swinging London zum Konzert und zum Entdecken der Carnaby Street, Frankreich, Griechenland Afrika entdecken und die Oma steckte einem was zu. Beim Studium und in der WG Glück gehabt, eine gute Zeit. Schulfreunde sind Freunde geblieben, neue hinzukommen. Erste Bilddatenbanken entworfen, gehörte zu den Pionieren des PCs. In Stürmen gewachsen und gefestigt. Geschichts- und Sachbücher runden meist um Mitternacht meinen Tag ab.

Ein Kommentar

  1. Gabriele Abbühl-Herzsprung 21. August 2019 um 16:58 Uhr - Antworten

    Ich bin in Kaufbeuren aufgewachsen und die Sudetendeutschen bauten nach dem Krieg den Stadtteil Neugablonz auf. “Knöppeldrucker” nannten wir sie, weil sie Schmuckknöpfe herstellten. Wir hatten nicht wirklich Kontakt, aber für den Kleckselkuchen oder die Bowidl haben wir uns auf den Weg gemacht. Noch heute gibt es diese typischen Bäckereien dort.

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