BlütenLese 7- die Autorin Rosemai M. Schmidt

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BlütenLese 7 – Die Autorin Rosemai M. Schmidt

Mein Rundruf an alle Autorinnen und Autoren von #Dufehlst brachte mir ein sechsfaches Echo. Doch halt, da kommt noch was. Schuld daran ist mein Outlook, dass mal wieder unauthorisiert selbst dachte und die Antwort von Rosemai einfach in einen anderen Ordner einsortierte. Es geschah, was passieren muss – ich habe sie übersehen. Das tut mir natürlich leid. Aber  kein Problem, es ist mir eine Freude mit der BlütenLese 7  Euch die Autorin Rosemai M. Schmidt heute vorzustellen. Für #Dufehlst spendete sie die Geschichte “Trotz allem” – eine Geschichte, die in den Zeiten spielt, als die Flucht aus den Ostblockstaaten zu oft tödlich war.

Rosemai schreibt neben Kurzgeschichten auch Lyrik und Texte für Kinder, die sie auch in verschiedenen Anthologien veröffentlichte. Für die BlütenLese möchte sie, dass ich Euch nur Chapeau Chatte vorstelle, aber ein Blick auf ihre Webseite zeigt, was sie sonst noch so veröffentlicht und welche Preise sie gewonnen hat.

Hier könnt Ihr sie nachlesen: https://rosemai-m-schmidt.de

Publikationen

“Chapeau Chatte” –

Es war damals in jenem heißen Sommer, als eines Nachmittags ein Hut mein Verandageländer entlang balancierte. So beginnt und endet eine unmöglich mögliche Geschichte. Abgesehen von dieser absonderlichen Gewohnheit pflegt diese spezielle Kopfbedeckung zu sprechen und zwei grüne Augen hat sie auch. Andernfalls würde der Hut gegen Mauern und Bäume rennen, sagt er selbst – oder sie. Das hängt davon ab, wie man es betrachtet.
Das lernt der Schriftsteller Paul Marohn schnell, denn Chapeau Chatte, der Hut, bringt ihn, seine Welt und wie er diese betrachtet, gehörig durcheinander. Und am Ende ist nichts mehr so, wie es war – oder, anders betrachtet, am Anfang. Aber so groß ist der Unterschied zwischen Anfang und Ende ja schließlich nicht, sagt zumindest Chapeau Chatte, und die weiß sowieso alles.

Chapeau Chatte – Eine Katze kommt zu Besuch
tredition – 2017
ISBN 978-3-7439-3025-4
144 S. /
8,99 €

 

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Über den Autor:

In den 60ziger Jahren aufgewachsen, die Generation vor mir hatte sauber den Muff unter den Talaren weggekehrt. In den 70ern kamen neue politische, meist grüne, Themen, in der Musik war mehr Avantgarde, Glitter und Pompösrock. Steve Jobs und Bill Gates machten sich auf die Welt zu verändern und das Telefon hatte noch eine Wählscheibe. Man lebte in WGs, führte Diskussionen über Putzpläne, studierte oder machte eine Ausbildung. Man organisierte sich 'offline' nur mit einer mündlichen Absprache und Hilfe einer Uhr. Im Urlaub schrieb man vielleicht Postkarten und knipste Bilder auf Filmrollen und man reiste per Anhalter oder mit dem Zug. Doch die Zeiten bleiben bewegt. Mit meinem Mann leite ich heute Quintessenz – die Manufaktur für Chroniken [ www.quintessenz-manufaktur.de ] und jeden Tag begegnen uns neue Menschen, deren Geschichten und neue Themen.

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