Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb

Ihr Lieben,

einige sind noch in den Ferien, doch hier in Hessen hat die Schule bereits wieder angefangen, und auch ich habe eine Menge zu erzählen.  Beispielsweise, wie ich an einem nächsten Thema herumdenke, was unsere Erfahrungen mit der Verlagsgründung sind sowie ein kleiner kühner Blick in die Zukunft.

Mittlerweile hat sich der letzte Wettbewerb als großer Erfolg herausgestellt, aber ohne die Autorinnen und Autoren wäre hier alles öde, denn sie bringen eine Menge Schwung in die gute Sache und haben sich richtig reingehängt. Auf www.q5-verlag.de könnt Ihr Euch mal im Pressespiegel umsehen, und obwohl das Buch erst seit 18 Tagen auf dem Markt ist, ist das doch ganz ordentlich, oder? Auch Lesungen für den Welthospiztag am 13. Oktober sind geplant, und ich werde Euch darüber berichten, wenn diese stattfinden. Auch der Sänger BOSSE  hat auf seinem Facebook-Profil das Buch vorgestellt und ich bekomme ziemlich viel Emails mit tollen Rückmeldungen.

Ich kann mich auch nicht über Langeweile beklagen. Mit der Verlagsgründung lerne ich jeden Tag etwas. Wenn Ihr mich nun nachts wecken würdet und fragen: “Passen 3 Bücher in die Buchverpackungen progress Premium, B5“ ich könnte wie aus der Pistole geschossen die Antwort geben. 😉

Ab und zu müssen wir dann trotz aller Euphorie auch gut meinende Buchhändler ein bissle“ downgraden“.  Die normalen Buchhandelskonditionen sind bei uns nicht drin und daher ist es für die Buchhändler nicht wirklich ein gutes Geschäft. Aber dann muss mein Mann darauf hinweisen, dass es für einen guten Zweck ist, und die allermeisten sehen es ein und bestellen trotzdem.

Und nun: „ bitte Trommelwirbel“ … wir haben bisher schon 354 Bücher verkauft.

Noch ein letztes hierzu: Das Buch braucht noch ein wenig Feedback im Gästebuch.

 So, ─ und nun zum nächsten Wettbewerb

Wie ihr bemerkt habt, bindet der aktuelle Wettbewerb und der Verlag und meine Arbeit komplett jede freie Minute und ich komme nicht mal dazu, einfach nur dazusitzen und vor mich hinzuschaun, wie es mal Astrid Lindgren so schön formulierte. Außerdem ist auch noch ziemlich heiß. Kurz: Ich brauche Eure Hilfe. Ich denke über folgende gute Themengebiete nach. Bitte gebt mir in den Kommentaren Rückmeldung (auch wenn Ihr nicht mitmacht), welchen ihr gut finden würdet. Vielleicht auch noch eine Begründung. Natürlich halte ich auch niemanden ab, eigene Vorschläge zu machen!

Was meint Ihr dazu? Schreibt hier drunter einfach Eure Meinung, ich bin nun sehr gespannt.

Alles Liebe mit sommermatten Grüßen

Eure Petra

Aktualisiert am 10. August

 

“Die Hummel kann aus statischen Gründen gar nicht fliegen. Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt trotzdem!”

Das war lange mein Leitspruch und gilt für so viele Menschen mit Handicap. Menschen mit Handicap verursachen immer noch manchen Unbehagen, weil sie nicht wissen, wie sie mit ihm / ihr umgehen sollen. Eines ist gewiss: Mitleid braucht keiner und manch eine/r könnte sich eine Scheibe abschneiden von der Stärke das Leben trotzdem so zu meistern. Übrigens: Handicaps sind nicht immer sichtbar.

Ein weiteres interessantes Thema für einen Blog-Wettbewerb könnte auch „Kein Opfer sein – Vom Opfer zum Helden in eigener Sache“ sein. Auf das Thema brachte mich Kerstin, die dazu schrieb: Von Stalking, Mobbing, Cybergrooming, Gewalt, Missbrauch ist alles dabei. Es ist ein weites Feld und betrifft alle Schichten. Wichtig: Jeder kann plötzlich betroffen sein. Was dann? Wie geht ein Mensch damit um? Welche Strategien entwickelt er, um sich zu schützen? Wer hilft? Wie überlebt jemand eine Tat? Wie findet er zur eigenen Stärke und Selbstwirksamkeit zurück?

 In Deutschland lebten in 2017 2,6 Millionen Familien mit Alleinerziehenden. 9 von 10 Alleinerziehenden sind Frauen. Als Paar ist es schon schwer, aber 7 Tage die Woche, 24 Stunden, das Leben zu organisieren, oft mit einem kleinem, oder gar keinem Gehalt, weil Vollzeit oft nicht geht und stets an der Grenze der Erschöpfung. (Später droht dann Altersarmut. ) Trotzdem mit Phantasie das Leben der Kinder abpolstern, farbiger gestalten, und auch die Armut zu verstecken. Strategien, Kniffs, Gemeinschaften und GUBI-Rezepte. (Gut und Billig!) Erzählt davon. Humor ist wenn man trotzdem lacht, daher erzählt mit feiner Ironie, mit Humor davon.

30 Comments

  1. Britta Banowski 7. August 2018 um 18:33 Uhr - Antworten

    Ich habe ja als ehemaliges Mpbbing-Opfer oftmals auf mi h allein gestellt und das könnte ich auch so schreiben, obwohl meine Biografie s hon erschienen ist

  2. Heinz Ruch 7. August 2018 um 19:15 Uhr - Antworten

    Zum 2. Thema würde meine Psychiatrie-Erfahrung passen – Horror

  3. Anke Breuer 7. August 2018 um 19:20 Uhr - Antworten

    Ich finde natürlich (habe selbst MS, ohne größere Einschränkungen) das „Handicap-Thema“ interessant.

    Allerdings weiß ich (wegen meines Projektes), dass dies ein klassisch „begeisterungsschwieriges Thema“ ist. Zumal da bei der (leider) Fülle der möglichen Erkrankungen die Frage ist, welche man sich herauspickt, um den Erlös dorthin gehen zu lassen.

    Andererseits wäre es eine tolle Sache, Menschen mit Behinderung(en) zu Wort kommen zu lassen!

    Ich gehe noch in mich :)))

  4. Marianne Lindner-Köhler 7. August 2018 um 19:34 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Petra! Wow, respekt, was du leistest! Ich finde das Opfer-thema spannend weil es a) ein riesen Thema ist, also chance auf viele verschiedene Texte/Herangehensweisen und b) leider immer aktuell und c) evt eine gehandycapte Person auch dazu was schreiben kann? Wer weiß..ich habe Lust, dieses spannende Thema anzugehen und Grüße dich lieb, Marianne

  5. Mary 7. August 2018 um 19:45 Uhr - Antworten

    Beide Themenvorschläge finde ich sehr spannend und gesellschaftlich wichtig zu betrachten.
    Vor kurzem schrieb der Geest-Verlag einen Schreibwettbewerb zum Thema “Stark mit Behinderung” aus. Deswegen fände ich es schön, an dieser Stelle das Thema „Kein Opfer sein” auszuwählen.

    • Thomas Klinger 7. August 2018 um 20:00 Uhr - Antworten

      Hey, dass ist mal eine richtig gute Zusatzinformation, die es zu bedenken gilt. Wunderbar. 🙂

    • renate schiansiky 7. August 2018 um 20:41 Uhr - Antworten

      das ist richtig, deswegen finde ich auch, dass q5 sich des Opfer – Themas bemächtigen sollte 😉

  6. Gisela 7. August 2018 um 19:52 Uhr - Antworten

    Das “Opferthema” finde ich sehr spannend, weil fast jeder Mensch schon einmal in dieser Sitution war. Ich würde es vielleicht mit “Gegen den Strich” betiteln.

  7. Ilonka Martin 7. August 2018 um 22:12 Uhr - Antworten

    Passt in die heutige Zeit. Opferthema. Ein Opfer das sich ploetzlich wehrt. Vom opfer zum possitiven Taeter.

  8. Angelika Wollermann 7. August 2018 um 22:51 Uhr - Antworten

    Ich finde das Opferthema sehr geeignet, weil es breit gefächert ist. Gerade heute habe ich einen amerikanischen Podcast gehört “I, survivor”, wo Betroffene zu Wort kommen. Es ist unglaublich berührend und macht Mut.: https://wondery.com/shows/i-survivor/

  9. Rosemai M. Schmidt 8. August 2018 um 07:26 Uhr - Antworten

    Unbedingt: Kein Opfer sein!!!
    Das ist ein ganz zentrales Thema, nicht nur im Hinblick auf irgendwelche einschneidenden Schicksalsschlage etc., sondern jeden einzelnen von uns betreffend. Denn die Opferhaltung durchzieht die ganze Gesellschaft – ÜBERALL. Prominentestes Beispiel Trump, der das instrumentalisiert.
    Aber nicht jetzt politisch gemeint; sondern schicksalhaft.
    Bei mir wäre es der Missbrauch (leider). Und wenn man das unter dem Aspekt der Bewältigung nimmt, kann das sehr interessant werden.
    Nicht im Sinn von Me-too-anklage, sondern unter dem Aspekt: Das ist7WAR meine Strategie – und: ES GEHT.

  10. Johanna 8. August 2018 um 08:48 Uhr - Antworten

    Beide Themenvorschläge sind toll. Mir persönlich würde das zweite „Kein Opfer sein – Vom Opfer zum Helden in eigener Sache“ mehr zusagen, denn dort ist die Spanne an Erlebnissen und Geschichten sehr groß und abwechslungsreich. Zumal sicher auch Menschen mit Handicap da gut mitschreiben können. Ich bin gespannt!

  11. Michael Schumacher 8. August 2018 um 09:01 Uhr - Antworten

    Beide Themen sind interessant, wobei ich zum ersten nur indirekt aus meiner Arbeit in der Behindertenhilfe etwas beisteuern könnte. Mein ergänzender Vorschlag zum zweiten Thema: Wie wäre es, den Schwerpunkt nicht auf die Betroffenen selbst, sondern auf die Lebensgefährt*innen/Partner*innen/Angehörigen von Opfern aller Arten von Gewalt zu legen? Der “Co-Aspekt”, analog zum “Co-Süchtigen”, “Co-Depressiven” etc.

    • Petra Schaberger 9. August 2018 um 09:24 Uhr - Antworten

      Das wäre ein interessanter Aspekt, ähnlich dem, wenn ein Geschwisterkind erkrankt und sich die ganze Fürsorge der Eltern nur noch um diesen Bruder, diese Schwester dreht. Dabei aber das gesunde Kind und seine Bedürfnisse überhaupt nicht mehr wahrgenommen werden. Aber, es spricht ja beim Thema Opfer nichts dagegen, dass auch solche Stimmen mit aufgenommen werden. Grundsätzlich verfolge ich immer meinem Kurs der Vielfalt. Weder Altersbeschränkungen, noch Genre, noch Interpretation des Themas. Einzig und allein es müssen gute Texte sein. Bisher gelang das. 😀

  12. Ulrike Karg 8. August 2018 um 10:44 Uhr - Antworten

    Das Thema OPFER ist sehr vielseitig und ausbaufähig. Dazu können viele Schreiberlinge Ideen zu Papier bringen.

    Nicht Opfer bleiben, sondern gestärkt und hoch erhobenen Hauptes aus dieser Rolle heraustreten, egal, wie lange der Prozess dauert, und Hilfe anderer Personen annehmen.
    Jeder kann in irgendeiner Form Opfer werden, sollte es aber nicht bleiben!
    Bin gespannt.

  13. Marie Rudolph 8. August 2018 um 11:23 Uhr - Antworten

    Sehr gute Themen, zu denen ich viel zu schreiben weiß und schon geschrieben habe. Ich wurde mein Leben lang gemobbt und war Opfer von Bodyshaming. Ich hatte auch einmal eine Beziehung zu einem blinden Mann und konnte dabei viele Eindrücke von Menschen auffangen, die mein Weltbild erheblich geprägt haben. Auch habe ich u.a. Suizidalität hinter mir und einen Wohnungsbrand, bei dem ich mit 12 meine Mutter aus den Flammen zog. All diese Dinge passen sehr gut in die Themengebiete und ich wäre auf jeden Fall dabei! Das sind alles wichtige und hilfreiche Themen zu denen es unbedingt mehr (wahre) Geschichten geben muss.

  14. Simone Sowe 8. August 2018 um 12:14 Uhr - Antworten

    Wow – Beides sehr spannende Themen! Ich kann mir gut vorstellen, dass das Thema Behinderung auch oft mit dem Thema Mobbing in Berührung kommt. Anders aussehen, anders sein macht traurigerweise angreifbar.

  15. Susanna 9. August 2018 um 14:14 Uhr - Antworten

    Hallo, erstmal Glückwunsch zum Erfolg des Schreibwettbewerbes. Beide Themen sind interessant, wobei mich als Mutter von zwei behinderten Kindern natürlich das erste Thema mehr interessieren würde. Schön, wenn die Betroffenen selber sich mitteilen können, aber auch das Umfeld dieser Menschen hat vielleicht etwas dazu beizutragen.

    • Petra Schaberger 9. August 2018 um 14:18 Uhr - Antworten

      Danke Susanna, dass Du hier Dich einbringst. Mary hat hier schon etwas wichtiges mitgeteilt: Vor kurzem schrieb der Geest-Verlag einen Schreibwettbewerb zum Thema “Stark mit Behinderung” aus. Deswegen fände ich es schön, an dieser Stelle das Thema „Kein Opfer sein” auszuwählen. … Zitatende. Es wird schwierig, neben einem größeren Verlag dann etwas fast im gleichen Zeitraum nach vorne zu bringen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir auch das Buch dann verkaufen müssen, um tatsächlich Erlöse für den guten Zweck zusammen zu bekommen.

  16. Susanne Horn 9. August 2018 um 15:13 Uhr - Antworten

    Auch ich finde beide Themen sehr interessant.

    Was ich beim Thema “Behinderung” sehr wichtig fände, darstellen zu lassen, wie häufig das Umfeld incl. Mitmenschen nicht behindertengerecht ist und welche Unfälle etc. dadurch passieren.
    Auch fände es ich wichtig, eine Art Leidfaden den “Nicht-Behinderten” an die Hand zu geben, wie man sich verhält. Denn leider muss ich feststellen, dass die Hemmschwelle gegenüber Kranken, Behinderten und alten Menschen noch immer sehr hoch ist. Ich denke es werden ernste wie auch humorvolle Geschichten eingesendet werden. Von der positiven Einstellung der Menschen mit Handicap können wir uns nämlich eine Scheibe abschneiden.

    Beim Thema “Opfer” sollte man das gesamte soziale Umfeld einbeziehen. Da sich das Leben von Opfer und Familie ändert.

    Ich bin schon auf den nächsten Schreib-Wettbewerb gespannt.

    Weiter so liebe Petra 🙂

  17. Ute 9. August 2018 um 19:59 Uhr - Antworten

    Hm, Opfer sein finde ich ein sehr krasses Thema, was sehr persönlich ist und einiges an MUT abverlangt. Ich wäre daher für das erste Thema, denn Behinderung kann auch ADS , ADHS und Depressionen sein, die bestimmt ein Großteil der Menschheit schon selbst erlebt oder zumindest im Umfeld miterlebt hat-

    • Petra Schaberger 9. August 2018 um 21:07 Uhr - Antworten

      Liebe Ute, ja, das ist ein Thema das Mut abverlangt, aber es kann durchaus auch von einem Freund/Familienmitglied erzählt werden und die, die den Mut haben, schreiben sich vielleicht ein Stück weit frei? Vielleicht. Andererseits ist es nicht so, dass gerade Depression ebenso versteckt wird, weil niemand den Mut hat, dazu zu stehen. Der letzte prominiente Fall von Robert Emcke bewies das ja sehr gut.

  18. Karin 10. August 2018 um 12:15 Uhr - Antworten

    In der prominent und Gottseidank weltweit geführen #metoo Debatte ist das ‘Kein Opfer sein’ Thema sicherlich auch Abverkaufs-technisch keine schlechte Wahl. Auch ein breit angelegtes Thema, ob Mobbing, sexueller Missbrauch, Job-technisch etc. oder einfach nur, dass man auf der Strasse immer allen eilig an einem vorbeihastenden oder -fahrenden Eilig-Menschen aus dem Weg tritt.

  19. Marta Wacha-Vajda 10. August 2018 um 16:45 Uhr - Antworten

    Ich persönlich fände entweder das Opferthema oder das Handicap-Thema sehr interessant, weil mich persönlich beide Themen betreffen. Das dritte Thema “Alleinerziehend”, welches auch auf der FB-Seite zu finden ist, fände ich persönlich nicht so gut, weil dieses Thema nur ganz wenige Leute einschließt. Sowohl das Opfer- als auch das Handicap-Thema lassen viel mehr Themenbereiche zu. Beide Themen würden mir sehr am Herzen liegen und ich würde definitiv wieder einen Text einreichen 🙂

  20. Renate 10. August 2018 um 17:31 Uhr - Antworten

    Das Opferthema oder die Alleinerziehenden Mütter, ich drücke ganz fest die Daumen, dass das nächste Projekt auch so gut läuft.

  21. renate schiansiky 11. August 2018 um 11:05 Uhr - Antworten

    “ledig” sind die Kinder hoffentlich alle 😉
    wenn man zu den unehelichen Kindern die Scheidungs – Halbwaisen hinzurechnet, das sind schon wirklich sehr viele! Und wenn der/die Alleinerzeiher_in nicht zur gut verdienenden Oberschicht mit Kindermädchen zählt, hat er/sie es sehr schwer, und die Kinder sowieso. Gutes Dazu kommt: für Behinderte und mittlerweile auch für Opfer in gewissem Rahmen gibt es unterstützende Organisationen. Alleinerzieher_innen bleiben auch mit ihren Sorgen und Problemen meist alleine. Tolles und vor allem wichtiges Thema, finde ich!

  22. Dietmar Koschier 17. August 2018 um 18:49 Uhr - Antworten

    Die beiden ersten Themen würde ich eine Spur interessanter finden.

  23. Monika Kühn 24. August 2018 um 12:57 Uhr - Antworten

    Man sollte auch immer die Zielgruppe im Auge haben, die das Buch kaufen soll.
    Kaufen Nicht-Betroffene ein Buch über Behinderte oder ein Buch über Alleinerziehende an der Armutsgrenze? Eher nicht.
    Deswegen finde ich das Thema vom Opfer zum Helden besser. Das passt für alle Gesellschaftsschichten. Man könnte aber in der Beschreibung das Thema weit fassen und auch benachteiligte Gruppen mit einbeziehen. Auch ein Behindeter oder ein Obdachloser kann zum Helden werden.

    • Petra Schaberger 24. August 2018 um 15:12 Uhr - Antworten

      Danke für das Feedback. Nun, natürlich sollte man immer die Zielgruppe im Blick haben, aber nicht nur. Manchmal geht es auch – wie zum Beispiel “Du fehlst” einem schwierigem Thema den Weg zu ebnen, ein bisschen mehr Aufmerksamkeit darauf zu richten, weil es gesamtgesellschaftlich wichtig ist. Dann ist auch immer der Aspekt des Themas wichtig – bspw. machen die Geschichten in “Du fehlst” vielen Mut, geben bspw. gerade jungen Trauerbegleiterinnen viel Projektionsfläche, um ins Gespräch zu kommen. Ein Behindertenthema muss nicht mit Mitleid einhergehen, sondern mit dem “jetzt erst recht”. Wolfgang Schäuble wäre hier gutes Beispiel, oder Sänger etc. Alleinerziehende hätten dieses Buch sicher gekauft, oder geschenkt bekommen, weil es wieder Mut machen würde und Ideengeber wäre. Aber noch ist ja nichts entschieden, aber bald! 🙂

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