Auch das noch! Brian May, Gitarrist der Rockgruppe Queen wird heute 70 Jahre alt.

 

Auch das noch! Brian May, Doktor der Astrophysik und Gitarrist der Rockgruppe Queen wird heute 70 Jahre alt. 😉

Queen

Ich war 14 Jahre und kaufte die Single „Killerqueen“ von Queen, obwohl ich gar keinen Plattenspieler hatte. Ich musste sie einfach haben.

Der unverkennbare Sound von Brian Mays ‘Red Special’, die sehr bombastischen Arrangements waren deutlich anders, als bei Led Zeppelin etc. Einmal erzählte Brian May, dass es bei Led Zeppelin uncool gewesen sei mitzusingen. Man nickte höchstens mit dem Kopf mit.
Als auf einem Konzert das erste Mal Fans bei einem Queenkonzert mitsangen, fanden die Musiker es zuerst auch seltsam, aber dann gefiel es Ihnen. Sie komponierten extra Songs wie “We will rock you” und We are the champions” und ja, ich und meine Freunde singen aus voller Kehle mit. Es muss sich bisweilen wie englische Fußballgesänge angehört haben. Schräg, aber voller Leidenschaft.

Die Red Special und die Vater-Sohnbeziehung

Dass Brian May im „Rolling Stone“ zu den besten Gitarristen der Welt zählt wird, ist völlig klar, aber einen großen Anteil daran hat seine Gitarre – die Red Special. Sein Vater war Techniker und hat alles reparieren können, was es im Haushalt gab, und so half er seinem Sohn eine Gitarre zu bauen, da die Familie kein Geld hatte, um eine echte Gibson für den Sohnemann zu kaufen. Der Griff war aus einem Stück Kaminholz, der Korpus ein Mix aus Mahagoni, Sperrholz und Eiche, die Befestigung der Saiten ein Teil vom einem Fahrradsattel. Auch die Mutter hat „Opfer“ gebracht. Für kleinen Intarsien nahm Brian die Perlmuttknöpfe aus dem Nähkästchen seiner Mutter.

Schwere Verluste

Diese innige Beziehung zum Vater und die tiefe Freundschaft zu Freddy Mercury waren sicher der Grund für tiefe Depressionen, als beide starben. Er nannte einmal in einem Interview weitere Gründe. Zuerst seine kriselnde Ehe, sein vermeintliches Scheitern als Ehemann und Vater sowie den Tod seines Vaters. Als Freddie Mercury am 24. November 1991 verstarb, hatte er ernstlich einen Suizid in Betracht gezogen. Er half sich selbst und wies sich selber in eine Klinik. Dazu meinte er: „Ich betrachtete mich als vollkommen krank. Ich war verletzt und zerbrochen. Ich verfiel in eine ernsthafte Depression. Ich war von Gefühlen des Verlusts überwältigt.“

Arbeit ist die beste Medizin

Um seine Trauer zu verarbeiten, bürdete er sich ein großes Arbeitspensum auf, indem er sein Soloalbum Back to the Light vollendete und damit weltweit auf Promotionstour ging. Dies sei die einzige für ihn denkbare Selbsttherapie gewesen.[25] Dazu gehörte auch das Mitorganisieren des Freddie Mercury Tribute Concert zu Ehren des verstorbenen Queen-Sängers, das am 20. April 1992 im Wembley-Stadion stattfand.

Musiker bleibt Musiker

Heute tourt er immer noch, macht immer noch Musik. So hat er beispielsweise 2015 als Gastmusiker ein Gitarrensolo bei dem Song The Devil auf dem Album Bad Magic der Band Motörhead, dem letzten Album der Band vor dem Tod von Lemmy Kilmister eingespielt.

The Show must go on …find ich auch

Ich schließe mit seiner Komposition

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Bildquelle: Wikipedia By Eddie Mallin [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

 

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