Ein Jugendidol stirbt zu früh und wird zur Legende

Unser Biografierätsel am 16. Januar 2017 – Ein Jugendidol stirbt zu früh und wird zur Legende

Das Biografierätsel kommt im diesem Jahr unregelmäßiger, (außer ich finde Gastautoren) allerdings weiterhin mit dieser kleinen Änderung.
Es werden  Zeitzeugen fiktiv interviewt, bspw. Familienmitglieder, Kollegen oder Freunde, die für uns über unsere Protagonisten aus dem Nähkästchen plaudern wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

Wie Sie das Biografierätsel knacken

Sie müssen nun unterscheiden, was erfunden, was geschönt ist und was wahr war (und ist) und natürlich wen wir suchen. Eines jedoch bleibt: Es gibt immer mehrere Hinweise. Schauen Sie sich das letzte aufgelöste Rätsel an, Sie werden überrascht sein, was alles wahr ist. Vieles was Sie so nicht wussten. Leicht zu erkennen an den grün eingefärbten Textstellen und wer mehr über die Hauptperson wissen möchte, findet auch die Quellen.

Die Mutter ‚Gotthabsieselig‘ hätte gesagt:

„Ein talentierter Junge, vielleicht ein wenig dickköpfig, aber er konnte schon als kleiner Bub steppen und singen. Später hat er mit Ton gearbeitet und wurde überhaupt von Allem was mit Kunst zu tun hatte stark angezogen.“

Der Vater:

Als seine Mutter starb, war er 9 Jahre alt, gab ich ihn meiner Schwester und meiner Mutter mit und ließ auch vor Ort meine Frau beerdigen. Ansonsten konnte ich mit dem Jungen nichts anfangen. Ich habe mir später dann Mühe gegeben, ihm zum Jurastudium geraten, ein Auto gekauft und diese lächerlichen Theater- und Schauspielkurse einfach ignoriert solange es ging. Anfangs machte er sich ganz gut.“

Die Tante:

„Mein Mann und ich nahmen ihn bei uns auf, und er war ein lieber Junge. Später bekamen wir noch einen eigenen Sohn, unsere Tochter war da schon groß, und der Kleine und unser Jüngster verstanden sich gut. Einmal fiel er vom Scheunenboden und brach sich dabei 4 Schneidezähne aus.

Er tat uns leid, aber wissen Sie was, man hat das später gar nicht mehr gehört, auch nicht als er ein großer Star wurde. Er war gut in Sport, trotz seiner Brille, in bildender Kunst und Schauspiel und hat hier bei seinem Highschoolabschluss sogar Preise dafür bekommen.“

Der berühmte Lehrer:

„Er spielte ganz natürlich, ihm konnten wir ein Stipendium geben.“

Ein Regiesseur:

Wenn ich ihn machen ließ, dann war er richtig gut. Das hatten die Anderen – also manche Kollegen – nicht ganz verstanden. Er wollte frei reden, improvisieren und das Klima war am Set prima.

Freunde:

„Oh, mit ihm war immer was los. Wir zogen gern mit ihm rum, er konnte feiern, liebte Frauen – und ja, auch Männer, fuhr am liebsten diese schnelle Autos, letztendlich hat ihm das ja auch das Genick gebrochen.“

Die Fans:

„Er ist eine Legende, er verkörperte alles, was wir gern gewesen wären. Rebellisch, cool, makellos.


Auflösung

James Dean – Bildquelle:

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