Die Jury hat den 2. Wettbewerb entschieden

Liebe Leser, liebe Autoren, tataaaaa… es ist vollbracht –  die Jury hat entschieden!

Wir begegneten Punkern, Poeten, knallharten Realisten, feinen Humoristen, von rotzfrech bis herzzerreißend war alles dabei. Allerdings auch sehr, sehr viel traurigen Geschichten. Wir konnten uns einfühlen und manchmal haben wir einfach zwischendrin etwas anderes machen müssen, um auf andere Gedanken zu kommen. Man könnte meinen, dass die schreibende Zunft per se eine schlimme Kindheit oder Jugend haben muss, um aus sich schöpfen zu können, wenn es da nicht auch die mit leichter Hand geschriebenen, atmosphärisch bunten Geschichten gegeben hätte. Dabei haben wir neue Wörter bspw. wie “Rosenkohlkritiker” und “Bratwurstwind” kennengelernt und das waren nicht die einzigen, die uns zum Lachen brachten.

Wie war die Verteilung?

Die eingereichten Manuskripte aus ganz Europa kommen zu zwei Drittel von Frauen und ein Drittel von Männern, doch was uns erstaunte war die Bandbreite beim Alter: von ganz Jungen bis zu den Seniorinnen und Senioren.

Wir möchten allen Teilnehmern danke sagen!

Wie geht es weiter?

Heute und morgen werden die Gewinner benachrichtigt, danach alle anderen Teilnehmer.
Aber Sie müssen sich noch in Geduld üben, denn alle Texte werden morgen ins Korrektorat geschickt und je nachdem wie schnell Herr Fischenbeck  korrigiert, umso schneller stehen die Geschichten auch auf dem Blog für die Wahl des Publikumssiegers.

Es ist Vorweihnachtszeit, da kann es schon auch langsamer gehen, aber wie Sie sehen, haben wir es geschafft in 6 Wochen den Wettbewerb auszuwerten. Das ist doch was, oder? 😀
Es kann also Entspannung eintreten, oder auch nicht, vielleicht wollen einige ja bei unserem 3. Wettbewerb mitmachen, vielleicht zwischen den Jahren?

Über den Autor:

In den 60ziger Jahren aufgewachsen, die Generation vor mir hatte sauber den Muff unter den Talaren weggekehrt. In den 70ern kamen neue politische, meist grüne, Themen, in der Musik war mehr Avantgarde, Glitter und Pompösrock. Steve Jobs und Bill Gates machten sich auf die Welt zu verändern und das Telefon hatte noch eine Wählscheibe. Man lebte in WGs, führte Diskussionen über Putzpläne, studierte oder machte eine Ausbildung. Man organisierte sich 'offline' nur mit einer mündlichen Absprache und Hilfe einer Uhr. Im Urlaub schrieb man vielleicht Postkarten und knipste Bilder auf Filmrollen und man reiste per Anhalter oder mit dem Zug. Doch die Zeiten bleiben bewegt. Mit meinem Mann leite ich heute Quintessenz – die Manufaktur für Chroniken [ www.quintessenz-manufaktur.de ] und jeden Tag begegnen uns neue Menschen, deren Geschichten und neue Themen.

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